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#163 Natur­kun­de Muse­um Berlin

Nass-Samm­lung im Ostflügel

Natur­kund­li­che For­schungs­mu­se­en geben nur einen Teil ihrer Schät­ze in den öffent­li­chen Aus­stel­lun­gen preis. Mil­lio­nen von Prä­pa­ra­ten schlum­mern hin­ter den Kulis­sen in rie­si­gen Maga­zi­nen. Die Alko­hol-For­schungs­samm­lun­gen waren seit Jahr­zehn­ten fern ab von den Besu­chern und unter unzu­rei­chen­den kon­ser­va­to­ri­schen Bedin­gun­gen unter dem Dach des Muse­ums unter­ge­bracht. Heu­te befin­den sie sich in einem der moderns­ten Samm­lungs­la­ger der Welt im Ost­flü­gel des Muse­ums. Der Ost­flü­gel wur­de im Zwei­ten Welt­krieg bis auf die Grund­pfei­ler zer­stört. Nach 65 Jah­ren wur­de der Gebäu­de­trakt – eine der letz­ten Kriegs­rui­nen Ber­lins – nach drei­jäh­ri­ger Bau­zeit im Sep­tem­ber 2010 wie­der­eröff­net. Der Umzug der Alko­hol-Prä­pa­ra­te war abge­schlos­sen und das Muse­um für Natur­kun­de eröff­ne­te die glä­ser­ne Nass-Samm­lung als Teil des Aus­stel­lungs­rund­gangs. In den Nass-Samm­lun­gen wer­den Objek­te aus allen Tier­grup­pen in einem Gemisch aus 70 Pro­zent Alko­hol und 30 Pro­zent Was­ser auf­be­wahrt. Das schützt sie vor dem Ver­fall und sie blei­ben für wis­sen­schaft­li­che Unter­su­chun­gen nutz­bar. Zu jedem Prä­pa­rat gehört auch ein Eti­kett auf dem die Objekt­da­ten doku­men­tiert sind – ohne sie sind die Prä­pa­ra­te wis­sen­schaft­lich wert­los. In den Nass-Samm­lun­gen lagern rund eine Mil­li­on Objek­te in ins­ge­samt 80 Ton­nen Alko­hol. Sie fül­len 276.000 Glä­ser, 12,6 Kilo­me­ter Regal­flä­che und drei Eta­gen des Samm­lungs­ge­bäu­des. (Quel­le: web­site Natur­kun­de Muse­um Berlin)

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