skip to Main Content

1. Pro­jekt “Spie­le für Euch — Spie­le von uns” (Dezem­ber 2018 — März 2019)

Alte oder nicht bekann­te Spie­le wer­den von Senioren/innen hand­werk­lich mit Unter­stüt­zung von Fach­leu­ten (KUBUS GmbH) gebaut, erprobt und das Regel­werk erlernt.  Die Spie­le sol­len für Fes­te und Fei­ern der Gemein­den Michen­dorf und Sed­di­ner See kos­ten­los aus­leih­bar sein. Der Bau gro­ßer Spie­le (Corn­ho­le, Kubb, Lad­der­golf, Jak­ko­lo) beginnt in der zwei­ten Janu­ar­wo­che. Es gibt drei Schwer­punk­te: Bau, Pra­xis, Wei­ter­ga­be (Tei­len.)  Zunächst wer­den ver­schie­de­ne Spie­le Theo­re­tisch vor­ge­stellt (Inter­net) Muse­ums­be­such, dann wer­den Bau­plä­ne erstellt oder recher­chiert. Der hand­werk­li­che Bau wird von Fach­leu­ten unter­stützt, die Prä­sen­ta­ti­on geübt und Ver­an­stal­tun­gen durch­ge­führt. Der Kunst­ver­ein über­nimmt die Rea­li­sie­rung eines didak­ti­schen Kon­zepts. Spe­zi­el­le Auf­ga­ben­be­rei­che wer­den Hono­rar­kräf­ten über­ge­ben, Mate­ri­al und Haft­pflicht­ver­si­che­run­gen müs­sen aus den För­der­gel­dern bezahlt wer­den. Die Gemein­den stel­len die erfor­der­li­chen Räu­me zur Ver­fü­gung. Nach­hal­tig sol­len Spie­le­treffs für Kin­der (und etwas älte­re) regel­mä­ßig statt­fin­den und zusätz­lich an Ver­eins- oder Gemein­de­fes­ten unter Anlei­tung der „Bau­er“ ein­ge­setzt wer­den.

2. Pro­jekt “Schwarz­licht­thea­ter” (Dezem­ber 2018 — Dezem­ber 2019)

Das Pro­jekt “Schwarz­licht­thea­ter” wird  von der Initia­ti­ve “Aktiv sein im Alter”  des Land­kreis Pots­dam-Mit­tel­mark  unter­stützt, und die Gemein­den Michen­dorf und Sed­di­ner See star­ten ab Dezem­ber mit den Vor­be­rei­tun­gen. Wei­te­re Gemein­den (Bork­hei­de und Beelitz) sol­len für das Pro­jekt  inter­es­siert wer­den.

Schwarz­licht­thea­ter ist mit ein­fa­chen Mit­teln und rela­tiv gerin­gem Auf­wand rea­li­sier­bar. Ziel der Pro­jek­te des Kunst­ver­eins Michen­dorf ist mög­lichst viel durch die am Pro­jekt betei­lig­ten Per­so­nen selbst zu fer­ti­gen. Benö­tigt wird ein schwar­zer nach vor­ne hin offe­ner Pavil­lon, UV-Lam­pen und die ent­spre­chen­de Klei­dung. Der Pavil­lon muss mit Spe­zi­al­stoff so ver­klei­det wer­den, dass kein Licht durch­drin­gen kann. Die Schein­wer­fer mit UV-Lam­pen kann man kau­fen, jedoch ist es effek­ti­ver die­se selbst in spe­zi­ell gefer­tig­te Gehäu­se zu inte­grie­ren, um ganz spe­zi­el­le Effek­te zu erzie­len. (Eige­ne Erfah­rung bei dem Bau habe ich im Schul­dienst als Musik­leh­rer gesam­melt). Das Prin­zip ist ein­fach: Alles was „schwarz“ ist wird ver­schluckt, bleibt unsicht­bar, wei­ße und fluo­res­zie­ren­de Far­ben sprin­gen grell ins Auge und brin­gen alle Betei­lig­ten und Zuschau­er in eine Welt der Illu­si­on. So kön­nen Gegen­stän­de oder Kör­per­tei­le, getrennt vom übri­gen Kör­per, ein Eigen­le­ben ent­wi­ckeln und zu unge­ahn­ten, unmög­lich schei­nen­den Effek­ten füh­ren. Da schwebt ein Mensch durch den Raum, ein Mensch mit Arm acht Armen agiert mit Bäl­len oder eine Kugel fliegt, wie von Geis­ter­hand gesteu­ert, hin und her. Die weni­gen Grund­re­geln des Schwarz­licht­thea­ters sind schnell erlernt, dann kann expe­ri­men­tiert wer­den. Zunächst wer­den die oben genann­ten Vor­aus­set­zun­gen für die Büh­ne geschaf­fen, indem mög­lichst viel in Eigen­ar­beit ent­ste­hen soll, um den Bezug zum „Thea­ter“ zu ver­stär­ken.

In der zwei­ten Pha­se wird mit Dar­stel­lern und Hel­fern aus drei Genera­tio­nen expe­ri­men­tiert, dabei ent­ste­hen­de Sze­nen und Effek­te ent­wi­ckelt und der Spaß an die­sem Medi­um geweckt.

Die drit­te Pha­se dient der Koor­di­na­ti­on der ein­zel­nen Sze­nen, die in einer Auf­füh­rung anein­an­der­ge­reiht wer­den kön­nen wer­den kön­nen. Viel­leicht ent­steht sogar mit der Unter­stüt­zung einer Schreib­werk­statt ein gemein­sam ent­wi­ckel­te Geschich­te.

In der vier­ten Pha­se kommt dazu die pas­sen­de Musik und auf­ge­zeich­ne­ter Ton, zu dem simul­tan auf der Büh­ne agiert wird. So kann ein gan­zes Stück ent­ste­hen, das an vie­len Orten auf­ge­führt wer­den kann. Wie eine kom­pak­te Wan­der­büh­ne könn­ten wir zu Fes­ten und Ver­an­stal­tungs­räu­men zie­hen und die­se Kunst­art prä­sen­tie­ren.
Da kein Dar­stel­ler sicht­bar ist, kann auch der Schüch­terns­te sich ent­fal­ten und sich ohne Hem­mun­gen nach Musik oder Tex­ten bewe­gen. In die­sem Pro­jekt wer­den Krea­ti­vi­tät, Selbst­ver­trau­en, Dis­zi­plin und inten­si­ves Team­work genera­ti­ons­über­grei­fend geför­dert. Schwarz­licht­thea­ter ist für Kin­der, Erwach­se­ne und Senio­ren ganz beson­ders attrak­tiv, da sie recht schnell Erfolgs­er­leb­nis­se erfah­ren, die nicht zuletzt durch einen begeis­ter­ten Applaus des Publi­kums zu einem gestärk­ten Selbst­be­wusst­sein füh­ren.
Ehren­amt­li­che Hel­fer und pro­fes­sio­nel­le Unter­stüt­zung (die­se auf Hono­rar­ba­sis) sowie die Dar­stel­ler aus drei Genera­tio­nen wer­den zu einem Gelin­gen des Pro­jekts bei­tra­gen. Um eine Nach­hal­tig­keit des Pro­jekts anzu­stre­ben, wer­den Büh­ne, Kos­tü­me und tech­ni­sche Aus­rüs­tung für ande­re Grup­pen aus­leih­bar sein. Der Kunst­ver­ein Michen­dorf e.V. wird das Schwarz­licht­thea­ter auch 2020 unter­stüt­zen. In Zusam­men­ar­beit mit einer ande­ren Gemein­de kön­nen zwei Büh­nen, ähn­lich wie im Zwei-Are­nen-Zir­kus in einer Auf­füh­rung genutzt wer­den. Pre­mie­re wird im Okto­ber beim Fest des Kunst­ver­eins sein, zu Hal­lo­ween wer­den wir für den REWE-Markt Caputh  spu­ken.

Wir haben viel vor und packen es an!

Back To Top