Projekte zur Phase 2 (2026)
Vorbemerkungen
Der Kunstverein Michendorf e.V. möchte zusammen mit weiteren Akteuren der Gemeinde einen Kunstwanderweg gestalten. Das Projekt soll die Einheit von Kunst und Natur in der Gemeinde Michendorf erlebbar machen. 2025 wurde bereits eine Skulptur am Neuen Rathaus aufgestellt. Sie soll die Zusammengehörigkeit der Ortsteile symbolisieren. Ab 2026 sollen dann weitere Kunstwerke in den Ortsteilen entstehen, die einen direkten Bezug zu dieser Skulptur haben und zur Entstehung einer Geschichte beitragen.
Während allerorten um Identität gestritten wird, wollen wir so unsere eigene Legende oder Sage entwickeln, wie auch in früheren Zeiten volkstümliche Sagen oder mythische Epen dazu beigetragen haben, einander gegenseitig die eigene Herkunft zu erzählen und zu deuten. Das Projekt soll Dialog und Zusammenhalt stärken und die Bindung der Menschen im Dorf zueinander öffentlich erleb- und sichtbar machen.
Vorläufige Projektskizze für Fresdorf und Stücken
Der Märchen- und Sagen Wanderweg 2026
Der Wanderweg soll die untrennbare Einheit von Kunst, Geschichte und Natur in den einzelnen Ortsteilen der Gemeinde Michendorf für alle Bewohner und Gäste erlebbar machen. Er wird Elemente des Kunstwanderwegs von Horst Halling beinhalten, die er mit dem Kulturbund realisierte.
Nachdem 2025 der Ortsteil Michendorf mit dem Kunstwerk „Wunderbaum“ an den Wanderweg angeschlossen wurde, werden 2026 die Ortsteile Langerwisch, Stücken und Fresdorf ihn mit weiteren mit Kunstwerken und Informationspunkten ergänzen. Alle Kunstwerke werden mit einem QR Code versehen, der mit näheren Informationen verlinkt ist.
Projektziele:
- Die Einwohner sammeln Sagen, Geschichten und tatsächliche Begebenheiten, die durch ein Kunstwerk symbolisiert werden.
- Bei der Realisierung des Kunstwerks stehen, wenn gewünscht, Künstler/-innen des Kunstvereins Michendorf zur Seite.
- Das Projekt soll Dialoge und Zusammenhalt der einzelnen Ortsteile stärken und den aller Ortsteile untereinander fördern.
- Die Bindung der Menschen im Dorf zueinander soll so öffentlich erlebbar und sichtbar werden.
- Im Mittelpunkt stehen die Bewohner des Ortsteils.
- Die Gleichzeitigkeit der Entstehung und die Umsetzung der unterschiedlichen Projektideen sollten Spannungen und Konflikte überwinden können.
- In einer Zeit der zunehmenden Hektik, Bürokratie, Eigensinnigkeit und Intoleranz sollten Menschen sich wieder an „ehemalige“ Tugenden erinnern und deren Wirkungen neu erleben.
- Geplanter zeitlicher Ablauf
- März/April
- Treffen der Bewohner des Ortsteils Fresdorf (26.03.)
- Treffen der Bewohner des Ortsteils Stücken
- Vorstellung des Projekts im jeweiligen Gemeindezentrum
- Sammeln von Ideen, Sagen, Märchen und Geschichten
- Überlegungen zur Umsetzung in ein Kunstwerk
- Mai/Juni
- Erste Entwürfe
- Hilfsmittel, Material, handwerkliche und künstlerische Helfer
- Materialbeschaffung
- Idee zum Text
- September
- Bau des Kunstwerks
- Textfassung der Sage, Geschichte…
- Oktober
- Kleines Einweihungsfest
Den Ortsteil entstehen keinerlei Kosten.
Da wir von den Kunstwerken des Künstlers Benjamin Duquenne , der auf der Urban Art Biennale 2024 in Völklingen vertreten war, so beeindruckt waren, wollen wir seine Ideen im bescheidenen Maße bei unserem Vorhaben “Kunstwanderweg”, modifiziert mit eigenen Ideen, umsetzen. Link zum Projekt des Künstlers: https://www.youtube.com/watch?v=2Z7T1o4N1ls
Das Projekt der Mitglieder des Kunstvereins
Das Kunstwerk soll in Langerwisch am alten Friedhof neben der Fleischerei Woide entstehen und das von Vandalen zerstörte Kunstwerk der Künstlerin Annelie Dessombes aus Efeuwurzeln ersetzen. Das Kunstwerk gestaltet der Kunstverein nach einer Idee der Künstlerin. Es soll durch Spendengelder finaziert werden.
