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38. Exkur­si­on Zur Alten Papier­fa­brik Hohen­ofen Ver­scho­ben

38. Exkur­si­on zur alten Papier­fa­brik Hohen­ofen ver­scho­ben

Als ein­zig­ar­ti­ges tech­ni­sches Denk­mal mit voll­stän­dig erhal­te­ner, his­to­ri­scher Papier­pro­duk­ti­ons­li­nie in Deutsch­land, spielt die Fabrik eine wich­ti­ge Rol­le in der deut­schen Indus­trie­kul­tur. Die Papier­fa­brik gilt als Wahr­zei­chen der dezen­tra­len Ent­wick­lung der Indus­tria­li­sie­rung im Preu­ßen des 17. Jahr­hun­dert.

Am 1. Juli 1838 ging das Werk in Betrieb. Die Jah­res­pro­duk­ti­on betrug 2 800 Zent­ner Papier. Es wur­de hoch­fei­nes Was­ser­zei­chen­pa­pier für Staats­pa­pie­re erzeugt. Gleich­falls wur­den hoch­wer­ti­ge Fein­pa­pie­re nur aus Hadern vor­nehm­lich für den Behör­den­be­darf gefer­tigt. 1880 erfolg­te die Umstel­lung des Haupt­an­trie­bes von Was­ser- auf Dampf­kraft. Ab 1886 wur­de eine neue, 180 cm brei­te Papier­ma­schi­ne instal­liert, die noch die Basis der heu­ti­gen Papier­ma­schi­ne ist. Für die neue Maschi­ne wur­de ein Gebäu­de in nord­west­li­cher Rich­tung an dem alten Fabrik­bau errich­tet. In die­ser Zeit wur­den drei Bleich­hol­län­der, ein Zell­stoff­la­ger sowie zwei Maga­zin­ge­bäu­de instal­liert. Heut­zu­ta­ge fun­giert das Haupt­ge­bäu­de nicht nur als „musea­ler Teil“ des Are­als, son­dern auch als Standort/Kulisse für Kon­zer­te und ande­re kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen. Die wei­te­ren Gebäu­de auf dem 1,5 ha gro­ßen Gelän­de wer­den als Ate­liers und Werk­stät­ten für die Her­stel­lung und den Ver­kauf von loka­len, hand­werk­li­chen und nach­hal­ti­gen Pro­duk­ten genutzt. (Quel­le: web­site der Papier­fa­brik)

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