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37. Exkur­si­on Zum Flug­platz Spe­ren­berg Ver­scho­ben

37. Exkur­si­on zum Flug­platz Spe­ren­berg ver­scho­ben

Das Gelän­de des spä­te­ren Flug­plat­zes gehör­te ursprüng­lich zur Hee­res­ver­suchs­an­stalt Kum­mers­dorf, wo bereits von 1870 an mili­tä­ri­sche Mit­tel auf ihre Nutz­bar­keit unter­sucht und geprüft wur­den. Bis zum Zwei­ten Welt­krieg war hier eine Aus­bil­dungs­stel­le der Eisen­bahn­pio­nie­re. Davon zeu­gen zahl­rei­che Brü­cken- und Schie­nen­res­te sowie ein Denk­mal für die im Ers­ten Welt­krieg gefal­le­nen Eisen­bahn­pio­nie­re auf dem Gelän­de.

Nach Ende des Zwei­ten Welt­krie­ges wur­de die umfang­rei­che Nut­zung des Gelän­des weit­ge­hend ein­ge­stellt. In den 1950er Jah­ren war die Sowjet­ar­mee auf der Suche nach einem Flug­platz zur aus­schließ­lich mili­tä­ri­schen Nut­zung. Es gab eine Unter­su­chung mög­li­cher Stand­or­te in Dre­witz, Rangsdorf und Spe­ren­berg. Nach inten­si­vem Streit mit der DDR um die Finan­zie­rung wur­de schließ­lich ab 1958 auf dem Are­al von der DDR ein Flug­platz errich­tet, nach­dem die Eini­gung auf Tei­lung der Kos­ten erzielt war. Es galt den bereits bestehen­den, grö­ße­ren Flug­ha­fen Ber­lin-Schö­ne­feld vom mili­tä­ri­schen Luft­ver­kehr zu ent­las­ten und aus­schließ­lich zivil zu nut­zen. (Quel­le: Wiki­pe­dia)

 

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