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6. Kapi­tel Vorbereitungen

Es ja immer schön, wenn man Hoff­nun­gen und Erwar­tun­gen hat und die­se in Plä­nen ver­wirk­li­chen möch­te. Hier jedoch haben die sechs Rie­sen noch eini­ges zu tun; außer­dem trieb sie die Angst vor einem erneu­ten Erd­rutsch zur Eile an. Als ers­tes wur­de der ein­zi­ge noch halb­wegs erhal­te­ne Apfel­baum, der „Gra­ven­stei­ner“, vom Geröll befreit. Dies dau­er­te viel län­ger als erwar­tet, aber es gelang. Anschlie­ßend schnit­ten sie von allen ver­blei­ben­den fünf Bäu­men jeweils drei Zwei­ge ab, die spä­ter am Ziel der Wan­de­rung auf den ande­ren Baum auf­ge­pfropft wer­den soll­ten. Dann wur­de der Apfel­saft ver­packt. Nicht so wie heu­te in Fla­schen, son­dern in Schläu­chen. Zudem muss­ten die Rie­sen auf das Gewicht ihrer Las­ten ach­ten. Sie hat­ten nie ein Tra­ge­tier gebraucht, aber nun schien es drin­gend nötig. Der nächs­te Punkt war die Him­mels­rich­tung der Rei­se zu bestim­men. Rich­tung Süden stan­den unweg­sa­me Fels­ge­bir­ge ent­ge­gen. Also ent­schie­den sie sich nach Nor­den zu zie­hen, ohne zu ahnen, dass ihnen tau­send Kilo­me­ter Fuß­marsch bevor­ste­hen wür­den. Völ­lig erschöpft leg­ten sie sich das letz­te Mal in ihren Hüt­ten  zum Schlafen.

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